Nahwärme Hafendorf
Das 1. BiomasseHeizwerk in der Klimabündnisgemeinde Kapfenberg
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Die N.E.C. betreibt seit dem Jahr 2001 ein Biomassenahwärmenetz
zur Versorgung des BG/BRG Kapfenberg sowie der Land und
Forstwirtschaftlichen Fachschule Hafendorf mit Wärme aus nachwachsenden heimischen
Rohstoffen. In weiterer Folge ist das Personalwohnhaus Hainweg 5 sowie die nahegelegene
Kinderkrippe an das Nahwärmenetz angeschlossen worden.
Dabei gelangt nicht nur Holz aus der Region zum Einsatz, sondern es wird darüber hinaus
auch die aus der schuleigenen Biogasanlage produzierte Wärme in das Netz eingespeist
sodass hier durchaus von einem „Vorzeigeprojekt“ gesprochen werden kann.
Das Nahwärmenetz in Hafendorf – Zahlen, Daten, Fakten
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Betreiber:
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N.E.C.
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Inbetriebnahme:
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13.10.2000
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Planung und Errichtung: (im 1. Betriebsjahr auch die Betriebsführung)
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N.E.C. Nahwärme Energieerzeugung und Contracting GmbH
Dorfstraße 9
8700 Leoben
Tel. 03842/ 27 900, Fax: Dw. 20
EMail: a.marx@nec-leoben.at
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Gesamtkosten:
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ca. 875.000 €
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Wärmeabnehmer:
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BG/ BRG Kapfenberg (600 kW Anschlusswert)
LFS Hafendorf (540 kW Anschlusswert)
Personalwohnhaus Hainweg 5 (60 kW)
Kinderkrippe Töllergraben (22 kW)
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Trassenlänge:
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1,3 km
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Heizleistung:
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1000 kW Biomassekessel (Fabrikat KÖB)
720 kW Gaskessel (Fabrikat Viessmann)
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Brennstoffbedarf:
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rd. 3.000 srm Holz jährlich
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Wärmeabnahme:
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rd. 1850 MWh jährlich
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Technik:
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Naturbelassenes Holz wird direkt vor Ort verarbeitet
(gehackt) und in den Hackschnitzelbunker
eingebracht. Die Kesselanlage wird über
Förderschnecken automatisch mit Brennstoff
beschickt. Die Dosierung der Brennstoffmenge
sowie der Verbrennungsluftmenge erfolgt stufenlos
in Abhängigkeit von Leistungsbedarf,
Brennstoffqualität und Schadstoffminimierung. Die
anfallende Asche wird über Schnecken aus dem
Feuerungsraum ausgetragen und findet als Dünger
in der Landwirtschaftsschule Verwendung. Die
Abgase gelangen über einen Multizyklonentstauber
in die Abgaskondensationsanlage, wo der größte
Teil der Abgaswärme rückgewonnen und Feinstäube
ausgewaschen werden. Die Wärme wird über ein
erdverlegtes wärmegedämmtes Stahlrohrnetz und
Wärmeübergabestationen an die kundenseitigen
Heizungssysteme übergeben.
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